The space beneath the sky | Mein Gap Year im Abspann

Kategorien Tagebuch

Kennt ihr diesen Moment, wenn in einem Film oder im Finale einer Serie die letzte Einstellung endet und von einem Abspann abgelöst wird, der noch einmal die emotionalsten, schönsten und dramatischsten Szenen zeigt? Man sitzt da und sieht sich das „Mittendrin“ der Geschichte noch einmal an, während in einem ein kleines bisschen Wehmut aufflackert, obwohl man diese Menschen nie gekannt hat und sie wohlmöglich nicht einmal in dieser Form existieren.

Das ist das Gefühl, mit dem ich ein letztes Mal an meinem Schreibtisch sitze und während meiner bezahlten Arbeitszeit Tagebuch schreibe. Heute endet für mich offiziell mein viel erwähntes „Jahr nach dem Abitur“. Und wenn vor meinem inneren Auge schon der imaginäre Abspann flimmert, halte ich ihn doch gleich fest: als Plädoyer für ein solches Jahr.

Im Anglizistischen einfach „Gap Year“ genannt, heißt es bei uns immer eher so: „Naja, ich wollte halt noch nicht gleich studieren und deswegen arbeite und reise ich jetzt für ein Jahr.“ Das ist mein Standardsatz, wann immer mich Anfang 2018 jemand nach meiner Zukunft nach dem Abitur fragt. Ich bin nicht die einzige aus meinem Jahrgang, die sich gegen einen Studienbeginn zum Wintersemester entscheidet. Für mich steht gar nichts anderes zur Debatte, meine Eltern wollen ungefähr jeden Abend eine neue Ausgabe davon. Herausforderung Nummer 1 steht also an, bevor das Abitur überhaupt vorbei ist: überzeuge deine Eltern und die Allgemeinheit, dass „nicht studieren“ nicht gleich „nichts tun“ ist.

Und was tut man so, wenn man nicht nichts tut? Bestenfalls geht man bei der Suche nach einer Tätigkeit von der Motivation aus, die man für dieses Jahr hat. Will man anderen Menschen seine Zeit und seinen Einsatz schenken, über denen nicht gerade die Sonne scheint? Dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst in den verschiedensten Bereichen eine gute Wahl. Sehr viele meiner Freunde schlagen nach dem Abitur diese Richtung ein und erzählen mir Geschichten aus der Psychiatrie, dem Krankenwagen und der Sonderschulklasse. Mein Kumpel kann abends seelenruhig mit uns in der Cocktailbar sitzen und einen CaipiMara ordern, nachdem er die letzten acht Stunden drei Reanimierungen begleitet hat. Oft verbringen FSJler 40 Stunden oder länger in der Woche in ihrer Einsatzstelle, leisten körperlich schwere Arbeit und werden mit einem verhältnismäßig kleinen Taschengeld entlohnt. Ich habe deswegen den größten Respekt vor meinen Freunden, die aus der heilen Schulwelt direkt in eine Welt marschiert sind, in der Leid und unheilbare Probleme eine wesentlich größere Rolle spielen als in unserer.

Wer den Wunsch, anderen zu helfen, mit einem Blick in die weite Welt verbinden möchte, kann einen Freiwilligendienst im Ausland ableisten. Das hat meine Freundin Marina für ein ganzes Jahr gemacht. Dank ihren regelmäßigen Blogeinträgen konnte ich mir ansatzweise vorstellen, wie sich das anfühlen muss, und auch wenn sie mittlerweile zurück in Nordrhein-Westfalen ist, ihr Blog ist absolut lesenswert, nicht nur, wenn man selbst ins Ausland will.

Ins Ausland will ich auch – das ist Stand Mai 2018 alles, was ich weiß. Achja, und dass sich der finanzielle Beitrag meiner Eltern diesbezüglich in Grenzen halten wird. Weil ich das im Grunde genommen auch absolut nachvollziehen kann, weil ich kein ganzes Jahr weg will und einfach auch verdammtes Glück habe, unterschreibe ich wenig später einen auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag als Vollzeit-Online-Redakteurin bei der Wirtschaftsförderung Landkreis Sigmaringen. Außerdem: einen Stipendienvertrag bei der zis-Stiftung für Studienreisen und eine Teilnahmebestätigung als Volunteer beim Weltjugendtag in Panama. Auf dem Papier ist mein Jahr damit geplant. Aber kennt ihr das, wenn ihr den Klappentext von einem Buch lest, und dann die Handlung kennt, aber nicht das Gefühl, den Schreibstil und die Spannung beim Lesen? Im September 2018 weiß ich, was ich die nächsten 12 Monate passiert, aber ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie es sich anfühlten wird.

40 Stunden Arbeit – kleine und große Krisen

Am 10. Oktober 2018 habe ich meinen ersten Arbeitstag – und keine Ahnung. Von gar nichts. Ich kann nicht drucken, ich kann nicht faxen, ich kann mir nicht vorstellen, dass man tatsächlich 9 Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche mit Arbeit füllen kann – gibt es so viel Arbeit überhaupt? In meinen ersten paar Monaten erfülle ich absolut das Klischee einer Abiturientin, die die zweite Ableitung einer Funktion bilden und jedes Wort einer Kurzgeschichte interpretieren, aber nicht zwei Rechnungen kopieren kann. Am schwersten fällt mir das Zeit- und das Selbstmanagement. Wo ist der Stundenplan, der besagt, dass um 10:10 Uhr Mathe beginnt und wir um 14:50 Uhr einen Spanischtest schreiben? Wo ist die Lehrkraft, die auch in der Oberstufe noch mit ihrem Druck dafür sorgt, dass ich die Hausaufgaben rechtzeitig abgebe? Plötzlich bin ich für alles selbst verantwortlich. Und für alle. Wenn ich nicht genug Engagement und Konzentration in eine Aufgabe stecke, bin unter Umständen nicht nur ich, sondern das gesamte Team von den Konsequenzen betroffen. Ich vermisse es, dass ich selbst entscheiden kann, wie viel Einsatz ich in etwas stecke. Zwischenzeitlich wird „fremdbestimmt“ die perfekte Beschreibung dafür, wie ich mich fühle. Ich fahre von der Arbeit nach Hause, um mich ins Bett zu legen, damit ich am nächsten Morgen in aller Frühe wieder nach Sigmaringen fahren kann. Mir fehlt das, wofür ich während der Schulzeit jeden Morgen voller Elan aus dem Haus gegangen bin: der soziale Kontakt, die persönliche Erfüllung, der Lernstoff.

Erst, als diese Krise mit Einzug des Frühlings vorbei geht, realisiere ich: ich habe doch gelernt. Die ganze Zeit. Ab dem Sommer häufen sich die Momente, in denen mir auffällt, wie anders die Arbeit plötzlich ist. Ich telefoniere, ich versende Mails, ich schüttele Menschen die Hände und drücke bei wochenlang erarbeiteten Projekten mit einem Lächeln auf „Online-stellen“. Wichtige Erwähnung am Rande: ich kann jetzt drucken. Und faxen. Und sogar Kaffee kochen. Was keineswegs meine Hauptaufgaben als Online-Redakteurin sind. Dank des Vertrauens meines Arbeitgebers in die unausgebildete Abiturientin habe ich medienbezogene Kompetenzen wie die Filmproduktion, Filmpostproduktion, die Erstellung von Drehbüchern und Konzepten, Projektmanagements, die Website-Erstellung und das Verfassen von Texten aller Art erlangt.

Dass ich aber am 27. September 2019 am leeren Schreibtisch sitze und kaum mehr Bezug zu der Tabitha sehe, die am 10.10.2018 zum ersten Mal das Büro betreten hat, liegt an anderen Entwicklungen. Ein Jahr als Vollzeit-Angestellte hat mich so viel selbstbewusster, selbstständiger, kommunikativer, bedachter und diplomatischer gemacht. Ein natürlicher Prozess, den ich selber kaum bemerkt habe, und dem ich jetzt dankbar bin. Da ist noch sehr viel Luft nach oben, und geistig bin ich immer noch um die 14 Jahre alt, aber es ist wahr, dass mich dieses Jahr auf gewisse Weise erwachsen gemacht hat. Ich habe jetzt sehr viel klarere Vorstellungen, wie ich mein Leben, auch bezogen auf meine Arbeitssituation nach dem Studium, gestalten will.

Hinter den Horizonten

Ganz am Anfang meines Gap Years steht der Wunsch, zu reisen. Dafür investiere ich Zeit, Mühen und eine gehörige Portion Mut. Ohne letztere wäre ich kaum für einen Monat alleine auf den Äolischen Inseln gewesen. Aus diesem Mut ist die prägendste Erfahrung des ganzen Jahres resultiert.

In meiner zweiten großen Reise fliege ich 15 Stunden über den Atlantik nach Zentralamerika, wo ich gemeinsam mit meinem besten Freund, einer Reisegruppe von G-Adventures und rund 700 000 Weltjugendtag-Teilnehmern und Volunteers aus der ganzen Welt die beiden Länder Costa Rica und Panama erkunde. Diese Reise ist die Erfüllung eines Traumes, Freiheit, Abenteuer, Kulturschock, Strapaze und reines, pures Glück, das immer noch als feiner Schauer über meinen Rücken läuft, wenn ich daran zurückdenke.

Im Endeffekt sind es diese großen, fernen Abenteuertouren genauso wie kleine Reisen in Europa, die mich zur elementaren Erkenntnis dieses Jahres bringen:

Ich habe 19 Jahre lang am selben Ort, mit den selben Menschen und einheitlichen, europäischen Werten gelebt. Vor meinem Gap Year ist das die Realität. Jetzt ist es meine Realität, und ich weiß, dass es bei weitem nicht die einzige ist. Das ist die große Chance eines Gap Years: die Blase, die uns in der Schule und Universität umgibt, hat zwischenzeitlich Löcher, aus denen wir hinausklettern können.

Zeit für Entscheidungen – und für Heimat

Dass ein paar meiner ehemaligen Mitschüler gleichzeitig mit meinem Arbeitsbeginn ihren ersten Tag an der Uni haben, ist ein verrückter Gedanke. Die Universität scheint zum Zeitpunkt meines Abiturs ein abstrakter Begriff zu sein, mit dem ich nichts anfangen kann. Ich will irgendwie auch gar nichts davon wissen. Ich will gar keine Studentin sein. Diese Welt fühlt sich fremd und falsch für mich an.

Im Laufe meines Gap Years verbringe ich mehr Zeit auf Universitäts-Websites als auf Instagram, befasse mich schrittweise immer mehr mit der Materie „Studium“ und kann mich auf stolze drei Universitäten beziehungsweise Studiengänge festlegen, zwischen denen die Entscheidung fallen soll: Literatur-Kunst-Medien in Konstanz, Germanistik in Innsbruck oder Medienkulturwissenschaft in Freiburg. Letzteres ist es geworden, und dank dem Jahr, das ich dafür Zeit hatte, ist es eine durchdachte Entscheidung, die sich richtig anfühlt. 2018, mitten im Abistress, wäre die Situation eine andere gewesen.

HEIMAT – Die Alpen und ich haben übrigens eine special connection, immer wenn sie an Inneringens Horizont auftauchen, wird es ein guter Tag.

Freiburg liegt zwei Stunden von meinem Zuhause entfernt, und trotzdem wird es eine ganz andere Welt sein, dort zu leben. Deswegen sind die 12 Monate zwischen Abitur und Studium auch die letzten, in denen ich in meiner Heimat lebe, und gleichzeitig die ersten, in denen ich es bewusst tue. Das verändert meinen Bezug zu ihr, ich weiß sie mit einem Mal viel stärker zu schätzen und insbesondere Sigmaringen wird von der „Stadt in der ich geboren bin und zum Zahnarzt gehe“ zu meinem Lebensmittelpunkt. Ich glaube von allen Verabschiedungen am Ende der 12 Monate ist Sigmaringen mit Abstand die Schlimmste.

Und damit sind wir wieder angekommen, wo der Abspann begonnen hat: an einem leeren Schreibtisch in Sigmaringen. Ich schreibe in mein Tagebuch, dass ich mich davor fürchte, jetzt aufzustehen und die Türe hinter mir zuzuschlagen. Binnen Sekunden wird sich der Alltag eines ganzen Jahres in Luft auflösen. Dann werden auch die Abspann-Szenen vor meinem inneren Auge verschwinden, und was, wenn es dieses Jahr nie gegeben hat? So schnell wie es vergangen ist, könnte es gerade so gut ein Traum sein. Ich muss mich von meiner Kollegin verabschieden, aus der in dem Jahr eine Freundin geworden ist. Das bleibt, sage ich mir, das bleibt. Alle meine Freunde, die am Anfang dieses Jahres da waren, sind immer noch da.

Der Abspann ist vorbei und der Bildschirm ist schwarz. Ich klappe den Laptop zu und sehe mich um. Leeres Büro, volle Erinnerung. Ab jetzt bin ich hier nur noch studentische Hilfskraft. Weniger als zwei Wochen, bis ich mein Auto belade und ins Studentenwohnheim ziehe. Weniger als drei Wochen, bis mein Studium beginnt.

Zum Glück ist es dann doch nur die Folge einer Serie, die zu Ende gegangen ist. Ich kann es kaum erwarten, bis die nächste ausgestrahlt wird.


10 GAP YEAR TIPS – KURZ ZUSAMMENGEFASST

  1. Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, ein Gap Year einzulegen, wenn ihr nicht hundertprozent motiviert seid, direkt zu studieren, wenn ihr die Zeit habt, wenn ihr das Geld habt, – TUT ES!
  2. Eine frühzeitige Planung lohnt sich. Auslandsaufenthalte müssen in der Regel ein Jahr vor Beginn geplant werden, aber auch die Auswahl an FSJ-Stellen ist zum Zeitpunkt des Abiturs erfahrungsgemäß schon relativ knapp bemessen. Und Achtung: spätestens ab den schriftlichen Prüfungen werdet ihr tagtäglich mit der gefürchteten Frage nach dem Danach konfrontiert, also seid besser vorbereitet! 😉
  3. Macht euch bewusst, dass das EUER Jahr ist. Zum ersten Mal entscheidet ihr wirklich selbst, was ihr tut. Keiner wird euch Entscheidungen abnehmen oder einen Weg vorgeben. Seht das nicht als Herausforderung, sondern als Chance. So abgedroschen das klingt: ihr seid eures eigenen Glückes Schmied, und ihr bestimmt, wie das Jahr verläuft. Das bedeutet auch, den Mut zu haben, Entscheidungen zu revidieren und neu zu planen, wenn sie sich als falsch erweisen.
  4. Lasst die Dinge geschehen. Das mag wie ein Widerspruch zu den letzten Punkten klingen, aber ich meine damit, dass ihr euch bewusst machen solltet, dass es ohnehin nie so kommt, wie man plant. Lasst die Abweichungen zu, sie werden ihre Gründe haben. Also auch wenn der Plan in der Realität anders aussieht als in eurer Vorstellung, auch wenn neue Möglichkeiten eure Wege kreuzen und euch aus dem Konzept bringen, nehmt sie an! Nehmt jede Erfahrung mit, die ihr bekommen könnt, denn sie wird euch weiterbringen! Das Schöne ist ja, dass dieses ganze spontane Offenheitsding auf 12 Monate limitiert ist. Egal, was also passiert, es ist endlich.
  5. Stay close to yourself! Soll heißen: nicht jeder, dem ihr begegnet, wird eure Auffassungen von den Chancen eines Gap Years teilen. Es kann sehr verunsichernd sein, wenn Leute fragen, wieso ihr denn noch nicht studiert, und stattdessen eure Zeit „verschwendet“. Deswegen ist es wichtig, sich die eigenen Beweggründe immer wieder vor Augen zu rufen. Solange ihr selbst wisst, wofür ihr das tut, können euch solche Fragen nichts anhaben.
  6. Die Frage „Wieso zum Himmel mache ich das eigentlich?“ ist meistens das verlässlichste Anzeichen dafür, dass ihr das Richtige tut. Weitere hochinspirierende Sprüche aus dieser Ecke: You don´t grow while you´re comfort und Do what you are most afraid to do. Das Gap Year – die Zeit, in der aus Pinterest-Sprüchen wahre Weisheiten werden! 🙂
  7. Die Situation bleibt, aber der Zustand ist endlich! Diese Erkenntnis hat mir sehr geholfen, wenn ich zwischenzeitlich meine Tiefphasen hatte. Das Arbeiten war strapaziös, und ich dachte mir: „Oh Gott, du arbeitest noch 8 Monate!“ Fakt ist, ich habe noch 8 Monate gearbeitet, aber ich war nicht 8 Monate gestresst. Versucht also in erster Linie nicht, die Situation zu ändern, sondern eure eigene Einstellung, mit der ihr sie betrachtet. Es gibt zu jeder Lage mindestens zwei Perspektiven – wählt immer die optimistischere!
  8. Nutzt die zusätzliche Zeit! Natürlich kommt es ein bisschen darauf an, was ihr konkret tut, aber in der Regel ist an einem gewissen Punkt einfach Feierabend, und das ist der große Unterschied zur Schul- und Studienzeit. Ich habe dadurch meine Leidenschaft fürs Lesen wiederentdeckt. 2018 habe ich rund 4 Bücher gelesen, 2019 bin ich momentan bei 19 Büchern. Sprich: jetzt ist die beste Zeit, etwas Neues zu beginnen oder etwas altes wiederzuentdecken. Ihr seid ohnehin schon in dem Modus, offen für neues zu sein und euren Horizont zu erweitern, also nutzt das aus, um neue Gewohnheiten zu schaffen, die euch dann auch weiterbegleiten werden.
  9. Alles ist besser als nichts tun! Die große Chance eines Gap Years liegt in meinen Augen darin, sich außerhalb der Schul- und Unibalase weiterzuentwickeln. Folglich ist also alles zielführend, was außerhalb des bisher Bekannten stattfindet. Alles. Auch Schichtarbeit am Fließband oder Briefe austragen bei der Post. Einfach, weil es eine andere Lebenswelt ist, die ihr kennenlernt. Ich hatte während meines Jahres oft Zweifel, ob mein Gap Year genauso prägend und hilfreich ist wie das eines FSJlers, der jeden Tag mit zwischenmenschlichen Konflikten und Schicksalsschlägen tun hat, oder das von jemandem, der ein Jahr in einer komplett fremden Kultur lebt. Fakt ist aber, diese Erfahrungen lassen sich nicht vergleichen, und jede ist auf ihre Weise wichtig. Das einzige, was man nicht tun darf: stehen bleiben und nichts tun. Wie sagte einst Henry Ford: Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
  10. GENIEßT JEDEN MOMENT! Nein, es wird nicht immer einfach. Aber ja, es wird immer besonders, und es geht viel zu schnell vorbei. Zwischenzeitlich sehnt man dem Studium und seiner Beständigkeit entgegen, aber letztendlich ist es schneller da, als man blinzeln kann, und dann wünscht man sich doch wieder zurück zu diesem blauen, federleichten space beneath the sky, in dem alles möglich und nichts undenkbar scheint. Genießt es.

DANKE

Was auch zu einem Abspann gehört: die Namen derer, die mitgewirkt haben. Jedem, der sich jetzt angesprochen fühlt, möchte ich Danke sagen, dafür dass ihr dieses Jahr so schön werden lassen habt.

Danke an das Team der WIS GmbH Landkreis Sigmaringen. Egal ob im Hofgarten, in Mellau, Zürich, Karlsruhe oder Harthausen, wir hatten immer ein so angenehmes (Arbeits)klima und ich durfte viel von euch lernen. Gott sei Dank bleiben wir weiterhin ein Team!

Auf die Gefahr, mich langsam aber sicher zu wiederholen, danke an die zis-Stiftung für Studienreisen, die über die eigentliche Reise hinaus zu einem elementaren Bestandteil meines Jahres wurde. Deswegen gilt mein Dank auch dem zak-Team, mit dem wir in Zukunft hoffentlich noch viele zis-Momente erleben werden!

Danke an unsere G-Adventures-Gruppe für zwei abenteuerliche Wochen in Costa Rica und Panama, und an die Volunteers vom Weltjugendtag, für weitere zwei abenteuerliche Wochen im WJT-Wahnsinn von Panama City.

Danke an die Sportkreisjugend Sigmaringen und die Pfizela-Betreuer-Crew. Und an die 200 Kinder, die uns dieses Jahr wieder auf Trab gehalten haben 😀

Danke an meine Freunde, die nicht Teil eines bestimmten Abschnitts, sondern einfach Teil meines Lebens sind und bleiben. FÜR ALLES.


I guess this is where you’ll meet me from now on – Freiburg Littenweiler💛
Mein Name ist Tabitha Anna und ich bin 19 Jahre alt. Gemeinsam mit meiner Familie lebe ich im Süden von Baden-Württemberg, wo ich seit meinem Abitur 2018 als Online-Redakteurin arbeite. Ich liebe es zu lesen, zu schreiben und zu reisen. Im Oktober 2019 werde ich mein Studium im literatur- und medienwissenschaftlichen Bereich beginnen.