When september ends | Sommer 2016

Kategorien Tagebuch

Heute ist es soweit. Ich habe immer mal wieder darüber nachgedacht, ob es Zeit wäre, aber es hat nie gepasst, bis heute. Heute ist der Tag, an dem der Sommer für mich zu Ende geht. Auch wenn es nicht, wie im Titel, Ende sondern erst Mitte September ist, sorry ihr Klugscheißer aber ich mag das Lied halt so gern 😉

Jedenfalls, ich bin aufgewacht und habe aus dem Fenster gesehen, mit genau einem Gedanken: Ich will wieder ins Bett. Was leider nicht ging, weil mein Vater schon in der Türe stand und mich freundlichst aufforderte, aufzustehen und in die Kirche zu gehen. Also sah ich missmutig dem Tag entgegen, der zum ersten Mal wieder anders war als die letzten beiden Monate. Statt blauem Himmel war alles wolkenbedeckt, feiner Regen sprühte vom Himmel und es war bereits zu kalt für meine dünne Sommerjacke. Super, da freute man sich ja direkt noch mehr aufs Aufstehen.

So beschloss ich, dass der Sommer jetzt wohl zu Ende ist. Aus die sorglose Zeit in der man ohne irgendwelche Jacken aus dem Haus stürmen kann, vorbei die Morgende an denen man von der Sonne geweckt wird. Die Sommerferien sind zu Ende und die Schule tut so, als wäre sie nie weggewesen. Eigentlich finde ich das gar nicht so schlimm. Die Schulzeit macht mir bisher viel Spaß und für die nächste Zeit ist so viel geplant, dass mir das Wetter eigentlich relativ egal ist.

Trotzdem finde ich es ist Zeit, nochmal zurück auf den Sommer zu blicken und Danke zu sagen an alle, durch die er so geworden ist, wie er eben ist! 🙂

berlin

Mitte Juli war die Schule fast gelaufen und wir waren alle froh, dass es nach Berlin ging. Zwar waren es nur 5 Tage und wir hatten jede Menge mit Kultur zu tun, aber es war trotzdem eine schöne Zeit. Nachlesen könnt ihr die ganze Studienfahrt noch einmal hier.

krakau 2

Kurz nach unserer Rückkehr aus Berlin begannen dann auch ENDLICH die Sommerferien, und zwar für mich und meine Cousine in Polen. Zusammen mit Jugendlichen aus aller Welt feierten wir eine Woche lang den christlichen Glauben, in Myslowice, Katowice, Krakau und vielen anderen Städten. Mein Tagebuch des ganzen Abenteuers findet ihr hier.

bad salzuflen

Ich war kaum wieder zuhause, da fuhr auch schon mein Fernbus nach Bad Salzuflen. Es war zwar effektiv nur ein Tag, den ich in Nordrhein-Westfalen verbrachte, aber er war es tausend Mal Wert. Wieso und bei wem ich in NRW war ist eine etwas längere Geschichte, nämlich: meine Lieblingsgeschichte. 🙂

konstanzer seenachtfest

Zurück in Süddeutschland durfte ich erfreulicher Weise feststellen, dass der Sommer auch hier mittlerweile Einzug gehalten hatte. Wir genossen ihn in vollen Zügen, bei Grillpartys, Sternschnuppennächten und dem Konstanzer Seenachtfest. Der Blogpost über dieses Wochenende heißt Roadtrip an den Bodensee.

führerschein

Auch wenn es nicht wirklich etwas mit dem Sommer zu tun hat, und es nur der erste Schritt vor der (vermutlich katastrophalen) praktischen Fahrzeit ist, gehört meine theoretische Führerscheinprüfung zu den Highlights dieses Sommers. Die Theoriestunden in der Fahrschule haben mich gefühlt das komplette erste halbe Jahr von 2016 begleitet. Ich bin froh, dass ich das mit der erfolgreichen Theorieprüfung abgehakt habe, aber irgendwie waren die Stunden auch immer lustig und das Rumspielen mit der App hat ja sowas von Suchtfaktor! Ich vermisse es 😀

marina 3

Nach diesem Meilenstein hielt mich nichts mehr im guten alten Deutschland. Ich verbrachte zwei wundervolle Wochen am für mich schönsten Ort der Welt, in Marina di Venezia. Entsprechend viel Schreibstoff hatte ich auch!

http://www.tabitha-anna.de/lets-got-to-the-sea-side-marina-di-venezia

http://www.tabitha-anna.de/abschied-von-marina-di-venezia

 

murano

 

Das Highlight der Zeit in Italien war ein eintägiger Inseltrip- Murano, Burano und Torcello. Jaa, einmal Touri muss halt auch mal sein 🙂 Es ist aber wirklich eine empfehlenswerte Tour, und mehr darüber erfahrt ihr im Blogpost zu diesem Tag.

letzte ferienwoche

Wieder zuhause zu sein war schön. Ich war shoppen, habe mich mit Freunden getroffen und war auf dem letzten Elfer des Jahres. Vor allem aber hatten wir am Donnerstag vor Schulbeginn unser erstes großes Stufenfest. Danach hatte ich noch mehr Vorfreude auf die Schule als sowieso schon, und auch nach der ersten Schulwoche hat  sich das noch nicht groß geändert 🙂

Dafür, und für alles andere was ich diesen Sommer erleben durfte, möchte ich euch allen Danke sagen! Meinen Freundinnen und Freunden, mit denen ich auf Reisen oder zuhause war, sowie allen die sich geduldig meine Führerschein-Fernbus-sonst was Probleme angehört haben. Ich bin dankbar um meine große Familie und um die zwei schönen Wochen in Italien ( nein, ich war nicht nur Spüldienst 😀 ) und schätze mich glücklich, weil sie mir so viel ermöglicht haben.

Anfang des Sommers hatte ich mal einen WhatsApp-Status der ging: Every summer has a Story, let´s make this to our favourite one.

Weil ich es einfach nie schaffe, einen Status länger als zwei Wochen zu behalten habe ich mittlerweile längst wieder einen anderen, aber ich kann nur sagen, dass dieser Spruch sich absolut bewahrheitet hat. Was für eine großartige Geschichte, die wir da geschrieben haben. Hoffen wir nur, dass es so oder so ähnlich weitergehen kann und uns nicht vor Kälte der Stift aus der Hand fallen wird 😉

Zum Abschluss wollte ich eigentlich noch ein kleiner Film zu meinem Sommer in gewohnt grauenhafter Qualität hochladen. Das ist auf diesem Blog ja praktisch schon Tradition. Fand meine Seite wohl nicht, oder sie hat es einfach nicht mehr ausgehalten. Nöööö, HTTP-Fehler oder sowas, du lädst jetzt kein Video hoch. Schade aber auch. Dann dachte ich, gut präsentiere ich euch eben eine eindrucksvolle Slideshow mit den besten Bildern. Insgesamt eineinhalb Stunden habe ich mit Flipagram verbracht, bis ich –  nach vollendetem Werk – feststellen musste, dass man Flipagram-Videos auf dem Laptop gar nicht abspeichern kann. Ohnehin war das Flipagram-Video dann auch dermaßen komisch und eigentlich komplett von dem großen Flipagram-Wasserzeichen dominiert, sodass ich beschlossen habe es zu lassen.

Kein Video also, aber wir sehen uns dann wieder morgen, 7:45, live und in Farbe in der Schule.

Bis dann! (Und vergesst nicht, eine Regenjacke zu kaufen- die könnten wir in nächster Zeit vielleicht brauchen 😉 )

 

 

 

Mein Name ist Tabitha Anna und ich bin 22 Jahre alt. Ich komme aus dem Süden von Baden-Württemberg und liebe es, zu lesen, zu schreiben und zu reisen. Seit Oktober 2019 studiere ich deutsche und italienische Sprach- und Literaturwissenschaft in Freiburg im Breisgau.